Es wird wieder kälter, die hellen Stunden des Tages sind nur wenige, und ein weiteres Jahr geht zu Ende. Diese Zeit bietet sich traditionell dazu an, ein bisschen zu reflektieren und die Erlebnisse der letzten Monate nochmal Revue passieren zu lassen. Für mich war das letzte Jahr zwar nicht ganz einfach, hat aber viel Neues gebracht und auch für euch hatte ich eine schöne Sammlung an Themen dabei…
Vielfalt an Themen
Also lasst uns doch mal mit einem thematischen Rückblick anfangen – und falls ihr noch nicht so lange mitlest, vielleicht findet ihr dann auch nochmal was Interessantes zum Reinschauen über die ruhigeren Tage jetzt zwischen den Jahren. Denn es gab zwar keine lange Reise wie im Vorjahr mit der Afrika-Serie, aber trotzdem hatten wir doch einige spannende Berichte von kürzeren Ausflügen, die für eine schöne Abwechslung gesorgt haben.
Zu Beginn des Jahres gab es die letzten Teile zum Workshop Wolf, den ich zwar schon vor dem Blog gemacht hatte, aber gerne aufgrund der Relevanz mit der Rückkehr der Wölfe nach Deutschland nochmal aufbringen wollte – genau wie die Infos im letzten Eintrag zu der Tierart Wolf. Falls ihr euch also zu Wölfen genauer informieren wollt, dann schaut gerne dort vorbei.

Weiter ging es mit Ausflügen nach Hamburg, wo wir uns unter anderen die Botschaft der Wildtiere genauer angeschaut haben, dann in den Schwarzwald zum alternativen Bärenpark und am Ende noch mit der kürzlichen Reise nach Edinburgh und Dunbar. Also weniger lange Serien, aber dafür ein paar kurze Einblicke in meine naturnahen Ausflüge.
Auch zum Fledermausschutz hatten wir dieses Jahr so einiges, da ich dort in immer mehr Bereiche Einblick bekomme und auch aktiv in diese Schutzthemen einsteigen darf. So konnte ich euch einiges über die Überwinterung von Fledermäusen erzählen und auch ein recht ausführliches Portrait unserer heimischen Fledermäuse schreiben. Dieses Thema ist aber keineswegs abgeschlossen.


Zwar hatte ich dieses Jahr im Sommer nicht die Möglichkeit, so viel beim Fledermaushilfstelefon zu unterstützen, wie ich das gerne gemacht hätte, aber zumindest in der kälteren Saison wird es wieder etwas mehr. Im November haben die Koordinationsstellen für Fledermausschutz in Bayern ihr 40-jähriges Jubiläum gefeiert und ich war wie jedes Jahr bei der Tagung als Helferin dabei. Das ist jedes Jahr wieder ein kleines Highlight, weil es einfach immer spannende Themen aufbringt und den wichtigen Austausch zwischen den freiwilligen Naturschützern in dem Bereich ermöglicht. Außerdem hab ich schon feste Pläne, auch diesen Winter wieder bei den Fledermaus-Zählungen mitzuhelfen – mal sehen, was es dabei wieder Spannendes zu sehen gibt.
Und dann gab es im letzten Jahr natürlich noch einige Reihen: zunächst haben wir uns die restlichen der priorisierten Arten im südafrikanischen Monitoring genauer angeschaut, was wir nun so ähnlich auch für die europäischen Arten angefangen haben, zu denen es vor kurzem den Auftakt mit meiner (zugegeben etwas willkürlichen) Auswahl an spannenden Arten gab. Zusätzlich habe ich dann noch mit etwas Neuem angefangen, nämlich mit den Einblicken in die Technik, die im Naturschutz genutzt wird, und auch damit wird es in den kommenden Monaten noch weitergehen.

Ich hoffe jedenfalls, dass euch das Lesen genauso viel Spaß gemacht hat wie mir das Schreiben, und dass ihr euch auch schon auf die nächsten Themen freut. Schreibt mir doch gerne in die Kommentare, welche Serien oder Themen ihr am besten fandet und wovon ihr gerne noch mehr hättet.
Privater Umbruch
Für die unter euch, die mich nicht privat kennen, möchte ich auch nochmal ein kleines Update zu meinem Leben geben. Ich habe im April beruflich auf eine neue Stelle und in ein anderes Unternehmen gewechselt, was mich tatsächlich mehr herausgefordert hat, als ich erwartet hatte. Auch war ich in den ersten Wochen in verschiedenen Themenbereichen unterwegs, bis ich dann im August in ein festes Projekt eingestiegen bin. Auch da musste ich mich natürlich erstmal einarbeiten und das hat sehr viel geistige Kapazität gefordert.
Dieser Wechsel hat damit leider auch dafür gesorgt, dass ich deutlich weniger Zeit und Muße für den Blog hatte, als eigentlich angedacht war. Und tatsächlich bin ich sehr stolz darauf, dass ich trotzdem zumindest die zweiwöchigen Einträge regelmäßig hinbekommen habe – selbst das war manchmal nicht leicht.
Das ist auch der Grund, warum es bisher immer noch keinen Podcast zum Blog gibt – dafür fehlte mir in den letzten Monaten oft einfach komplett die Kreativität und auch die geistige Kapazität, abends nochmal wirklich zu recherchieren. Also es tut mir leid, dass ich da noch nicht wirklich vorangekommen bin, aber die Idee ist und bleibt aktuell.
Denn mittlerweile wird es langsam aber sicher etwas ruhiger mit der Arbeit und die Feiertage aktuell helfen da auch sehr, und so habe ich noch Hoffnung für das kommende Jahr, denn ich möchte diese Botschaften über Tiere und Naturschutz gerne noch weiter in die Welt tragen und damit zumindest ein bisschen mehr Bewusstsein schaffen…
Ziele fürs neue Jahr
Und so schnell sind wir auch schon bei den neuen Zielen (oder vielleicht guten Vorsätzen?) fürs neue Jahr angekommen. Was den Blog angeht, möchte ich auf jeden Fall so weitermachen wie bisher und euch alle zwei Wochen ein spannendes Thema näherbringen, da wird sich also nichts ändern. Aber wie grade schon angeteasert, der Podcast steht für nächstes Jahr deutlich weiter oben auf meiner Liste und ich möchte das wirklich mal angehen – also wenn ihr Interesse an einem Audio- oder Videoformat habt, dann dürft ihr weiterhin hoffen 😉
Für mich persönlich ist außerdem das Lesen wieder ein größerer Teil meines Alltags geworden. Als Kind habe ich sehr viel gelesen und erst mit dem Einstieg in die Arbeitswelt hatte das etwas nachgelassen, aber im letzten halben Jahr habe ich ein Reading Journal angefangen und (nicht nur, aber auch damit) die Freude am Lesen wieder mehr zurückbekommen. Und mittlerweile denke ich mir, dass ich gerne über die Bücher, die mich bewegen, ebenfalls etwas mehr schreiben oder erzählen möchte – wie genau das aussehen soll, das weiß ich noch nicht, aber ich werde schon eine Möglichkeit finden.
Abschließend hat sich noch ein drittes Thema aufgetan, um das ich mich in der Zukunft mehr kümmern möchte: der Klimaschutz. Offensichtlich tue ich auch aktuell schon einiges für die Natur und damit indirekt fürs Klima, aber gerade mit dem absoluten Überangebot an generativer KI und den damit verbunden ökologischen Kosten, die viel zu sehr verdrängt und ignoriert werden, sehe ich ein echtes Problem für unsere Zukunft. Also wird es dazu definitiv auch etwas zu lesen geben.
Und damit – guten Rutsch und bis im neuen Jahr!



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