Für unseren letzten vollen Tag in Südafrika hatten wir uns etwas Besonderes überlegt: Sebastian ist ja ein absoluter Katzenmensch und bisher hatten wir zwar viel von den Löwen gesehen, aber waren sonst recht leer ausgegangen, da unser Teil des Parks von der Vegetation her nicht wirklich für Geparden geeignet war. Das konnte ich aber natürlich nicht so stehen lassen und bei meiner Recherche zu der Lodge war ich schon auf eine Ausflugsidee gestoßen, die dieses Problem wunderbar adressieren konnte: in der Nähe gab es nämlich das Zululand Cat Conservation Project.

Was ich an der Stelle noch hervorheben möchte: gerade bei solchen kleinen Parks, die Erfahrungen mit einer bestimmten Art (oft Löwen) oder wenigen besonderen Arten versprechen, sollte man immer genauer schauen. Viele dieser Orte, besonders in den touristischen Gegenden Afrikas, sind wirklich nur für die Touristen da und behandeln die Tiere nicht angemessen – wenn man schon in Afrika ist, dann sollte man dort nicht in eine Art Zoo gehen und die schlechten Lebensbedingungen für die Tiere unterstützen. Zum Glück gibt es aber auch einige solcher Projekte, wie z.B. auch dieses, die den Tourismus zur Finanzierung von Artenschutz verwenden und sich tatsächlich mit Rehabilitation von verletzten Tieren und Aufklärung für den Schutz der Arten beschäftigen. Und natürlich ist auch bei diesem Thema nicht alles schwarz oder weiß, und es gibt genug Grauzonen, aber ich finde, dass man bei solchen Reisen zumindest ein bisschen darauf achten sollte, den Tieren, die man besuchen möchte, nicht damit zu schaden…

Doch genug von diesen ernsten Themen, lasst uns in den letzten tollen Tag starten!

Das Zucht- und Rehabilitationszentrum für Katzen

Der Tag startete, wie der letzte auch, sehr gemütlich und nach einem etwas früheren Frühstück brachen wir auf, um rechtzeitig zur Führung an der Lodge des Zululand Cat Conservation Projects zu sein. Die Fahrt dahin war an sich schon spannend – erst fuhren wir an zwei Blessböcken (Blesbok) in einem benachbarten Reservat vorbei und dann saß sogar noch ein Schopfadler (Long-crested Eagle) auf einem der Strommasten am Straßenrand. Beide Arten hatten wir auf dieser Reise noch nicht gesehen und entsprechend freuten wir uns umso mehr.

Wenig später hatten wir es dann trotz uneindeutig eingezeichneter Wege auf Google Maps bis zum Eingang zur Lodge geschafft und rollten durch das nächste kleine private Reservat. Wir waren früh genug, dass wir noch kurz warten mussten und uns zumindest vor den Katzengehegen noch umschauen konnten. Die afrikanische Wildkatze schnurrte schon durch den Zaun zu uns herüber und der Eingangsbereich war auch so schön gestaltet und informativ.

Eingangsbereich des Zentrums mit einigen Informationen (© Cornelia Hebrank, 2024)
Also so ein Gepard als Messlatte für Größe hat schon was… (© Cornelia Hebrank, 2024)

Dann kamen unsere zwei Führer und wir starteten mit zwei weiteren Paaren die Tour. Das Projekt an sich gibt es seit 1994, als es durch eine Privatperson gegründet wurde, die es auch immer noch finanziert, und seit 2004 wurden auch die ersten Tiere in die Wildnis entlassen. Wie auf dem Bild zu sehen ist, sind es gar nicht so viele Entlassungen, was daran liegt, dass Katzen nicht immer einfach zu züchten sind und dass einem so kleinen, privaten Projekt auch zusätzlich einfach das Geld für große Investitionen fehlt. Durch die Übernachtungsgäste der Lodge, die Katzenführungen und die Spenden kommt aber immerhin genug Geld zusammen, um es weiterhin am Laufen zu halten.

Grundsätzlich ist das Gelände in zwei Bereiche geteilt: einen, in dem die Besucher die erwachsenen Katzen sehen können, und einen zweiten, in dem die Katzen ohne wirklichen menschlichen Kontakt gehalten werden. Den ersten Bereich würden wir gleich besuchen gehen und dort die ausgewachsenen Tiere treffen, die zwar generell für die Zucht verwendet werden oder wurden, aber aktuell keine Jungen haben. In dem anderen Bereich sind Wildtiere, die verletzt wurden und sich erholen müssen, oder eben Muttertiere mit ihren Jungen, die sie für die ersten acht Monate ohne direkten menschlichen Kontakt aufziehen. Anschließend kommt die Mutter wieder in den Besucher-zugänglichen Bereich und die Kleinen wachsen noch für ein bis zwei Jahre in ihrem geschützten Heim auf, bevor sie mit den notwendigen Papieren der Naturschutzbehörde in die Freiheit entlassen werden können.

Zu Besuch bei den kleineren Kätzchen…

Mit diesen Hintergrundinformationen durften wir uns dann zu den Katzen begeben und bei den meisten sogar direkt mit ins Gehege kommen. Als erstes begrüßte uns eine gemütlich eingerollte Katze, die man fast mit der Hauskatze von nebenan hätte verwechseln können. Tatsächlich läuft es bei der afrikanischen Wildkatze (African Wild Cat) leider genau wie bei ihren europäischen Vettern: man kann sie gar nicht leicht von einer Hauskatze unterscheiden und die beiden Arten können sich paaren, sodass es zu Hybriden kommt.

Eine zusammengerollte afrikanische Wildkatze schaut leicht interessiert hoch (© Sebastian Sperling, 2024)
Eine gut getarnte Katze guckt trotzdem wie eine typische Katze (© Sebastian Sperling, 2024)

Wegen diesen Unterscheidungsschwierigkeiten werden sie teilweise eingefangen und gehalten, sind dabei aber deutlich aggressiver als ihre gezähmten Verwandten, sodass es auch mal vorkommt, dass eine solche Katze einen Hund oder ein anderes Haustier tötet. Das liegt am territorialen Verhalten aller Wildkatzen und ist effektiv auch mit ein Grund, warum man diese Tiere nicht im Haus halten sollte.

Zum Aussehen dieser Katze kann man noch festhalten, dass sie schwarze Pfoten oder Sohlen hat, während die meisten Hauskatzen dort eher weiß oder pink gefärbt sind. Außerdem wird eine Wildkatze immer erstmal gepunktet geboren und diese Punkte wachsen dann zu Streifen aus, bis das Tier seine typische Färbung erreicht hat.

Dieser Kater hier war zwar etwas an uns interessiert, wollte uns aber trotzdem nicht zu nahe kommen. Trotzdem hatten wir eine sehr spannende Zeit mit ihm, da er zumindest nett genug gewesen war, nicht auszubrechen. Wir lernten nämlich, dass sein Bruder, der normal das Gehege mit ihm teilte, wenige Tage zuvor über den Zaun geklettert war und von den Tierpflegern wieder eingefangen werden musste. Bis die Stelle im Zaun entdeckt und geflickt war, musste er nun also in einem ausbruchsichereren Gehege bleiben…

Als nächstes waren dann die Karakale (Caracal) dran, die in zwei Pärchen schon in ihren Gehegen auf und ab spazierten und regelmäßig am Fauchen waren. Diese Jäger sind weniger scheu als die anderen und daher blieben wir Gäste hier außerhalb des Zauns, nachdem wir auch so schon genug angefaucht wurden. Trotzdem bot sich uns ein sehr guter Blick auf diese Tiere, die vor allem mit ihrem kurzen Stummelschwanz auffallen, der eine Anpassung an ihre Jagdweise ist. Als starke Springer würde sie ein längerer Schwanz nur stören, und so können diese eigentlich doch recht kleinen Katzen aus dem Stand zwei bis drei Meter hoch springen.

Leider werden diese nächtlichen Jäger von vielen Viehhaltern gehasst, da sie manchmal Schafe jagen und sogar auch Strauße durch einen Biss in den Hals töten können. Nachdem sie aber alleine jagen, reicht hier ein einzelnes verteidigungsfreudiges Tier in der Herde, wie z.B. ein Esel, um sie von den Nutztieren fernzuhalten.

Im Vergleich dazu jagen die Servale (Serval) eher kleinere Tiere und sind häufiger auch am Tag unterwegs. Durch ihr gepunktetes Fell werden sie manchmal für kleine Leoparden gehalten und deswegen von Farmern erschossen, daher lief hierzu eine Aufklärungskampagne der lokalen Bevölkerung, um die beiden Arten besser unterscheiden zu lernen.

Serval läuft am Gehegezaun entlang (© Cornelia Hebrank, 2024)
Neugieriger Serval spaziert in unsere Richtung (© Cornelia Hebrank, 2024)

Servale sind auf kleinere Nager und ähnliches als Beute spezialisiert und daher häufig auf offeneren Ebenen im Gras unterwegs. Sie können zwar nicht so hoch springen wie ein Karakal, aber dafür ziemlich weit. Außerdem sind sie sehr gut im Buddeln, sodass sie kleinere Tiere auch aus ihren Verstecken „herausgraben“ können. Für das lange Gras haben sie außerdem einen Fleck auf ihren Ohren, der sie von hinten gesehen wie Augen aussehen lässt – das ist zum einen ein Schutz gegen Greifvögel und zum anderen eine Orientierungshilfe für ihre Kleinen, damit diese im hohen Gras ihrer Mutter leichter folgen können. Schon clevere Tierchen…

Hier durften wir auch wieder mit ins Gehege kommen, nämlich zu einem interessanten Pärchen aus einer alten Dame mit einem jungen Männchen. Sie war schon eher gesetzt und gemütlich, während er ständig aktiv werden wollte, was dann dazu führte, dass sie ihn anfauchte, wenn er sie nicht in Ruhe ließ. Aus der Nähe fiel nochmal besonders auf, wie schlank und geschmeidig beweglich diese Tiere sind und dass man auch bei ihnen als Mensch wirklich keine Sorgen haben muss.

Liegender Serval gähnt (© Cornelia Hebrank, 2024)
Aber auch diese Kätzchen haben ganz ordentliche Zähnchen… (© Cornelia Hebrank, 2024)

Wenn man nun nochmal an die Entlassung von Tieren in die Wildnis denkt, dann lässt es sich für diese Arten sehr leicht erreichen. Durch ihre verschiedenen Spezialisierungen auf kleine Beute, die häufig und im Verhältnis leicht zu jagen ist, brauchen die Jungen hier nicht viel von der Mutter zu lernen, um selbst überlebensfähig zu sein. Entsprechend können diese kleineren Katzen recht leicht entlassen werden und lassen sich dann auch schwer von den typischen Zäunen an Reservatsgrenzen aufhalten, sodass sie sich selbstständig ihr passendes Habitat suchen und schnell verwildern können.

… und dann bei einem Gepard

Den krönenden Abschluss der Tour machte dann ein ganz besonderer Gepard (Cheetah), der als verwaistes Baby zum Projekt gestoßen und mit der Hand aufgezogen worden war. Er war schon früher aktiv bei Kampagnen zur Aufklärung der lokalen Bevölkerung mit auf Schulbesuchen und anderen Events gewesen, um zu unterstützen, dass man lieber das Vieh schützen sollte, als das Raubtier zu jagen (komisch, wie ähnlich das zu manchen aktuellen Diskussionen bei uns vor Ort klingt – ich sag nur Wölfe in Deutschland…). Jedenfalls war dieses Tier daher Menschen gewöhnt und so durften wir auch hier das Gehege unter Aufsicht betreten, auch wenn klar gesagt wurde, dass wir die große Katze nicht berühren sollten.

Blick von außerhalb des Geheges auf den Geparden, der schon angelaufen kommt (© Sebastian Sperling, 2024)
Da ist schon jemand neugierig auf uns! (© Sebastian Sperling, 2024)

Der Gepard war auch schon ziemlich neugierig und kam direkt auf uns zu, um uns genauer zu betrachten. Dabei stand Sebastian am Rand der Gruppe und beim Vorbeilaufen schmiegte sich diese große Wildkatze an sein Bein! Ich glaube das war für ihn das Highlight überhaupt und es war auch wirklich schön anzusehen und zu hören – denn der Gepard schnurrte dabei auch noch vor sich hin. Der Moment war aber auch schnell wieder vorbei und dann lag das prachtvolle Tier vor uns auf dem Gras, während unserer Führer uns über die Art und die Schwierigkeiten bei deren Schutz aufklärte.

Ein Gepard liegt auf der Wiese und hat den Kopf gehoben, um sich umzuschauen (© Sebastian Sperling, 2024)
Und da liegt er dann und schaut uns an – wunderschönes Tier! (© Sebastian Sperling, 2024)

Leider haben es Geparden in der Natur schon nicht leicht, und als dann noch der Mensch dazu kam, waren sie ziemlich schnell wirklich vom Aussterben bedroht. Aber was macht das Leben für einen Geparden so schwierig? Der Gepard ist ja das schnellste Tier der Welt, weil er sich auf eine ganz besondere Art der Hetzjagd spezialisiert hat, bei der er sich erst an das Beutetier anpirscht und es dann in einem kurzen, aber extrem schnellen Sprint jagt. Damit kann er Beute erlegen, die ihm selbst länger reichen würde, aber die Jagdsequenz ist so anstrengend, dass er sich dann erstmal erholen muss. Daher braucht er eine kurze Pause, bevor er fressen kann, was ihn und seine Beute angreifbar für andere Raubtiere wie Hyänen macht, die nur zu gerne die erlegte Beute des leichteren und damit schwächeren Tieres klauen. Da Geparden eher alleine unterwegs sind und nur Brüder teilweise für ein paar Jahre zusammen bleiben, ist auch keiner zur Verteidigung da. Muttertiere müssen während der Jagd ihre Kleinen irgendwo zurücklassen und dann zu sich rufen, sodass auch hier die Gefahr groß ist, dass die Kleinen von anderen Raubtieren gefunden und gefressen werden.

Als Gepard hat man es also sowieso schon nicht gerade einfach. Und dann kam der Mensch und hat gerade in Südafrika ganz viele Reservate eingezäunt, sodass über die letzten paar Jahrzehnte kaum noch Austausch im Genpool der Geparden möglich war. Das hat dazu geführt, dass viele Männchen mittlerweile infertil, also nicht fortpflanzungsfähig, sind, was die Zucht der Tiere noch deutlich erschwert. Außerdem werden in einigen Gegenden wie z.B. auf der arabischen Halbinsel Geparden als Haustiere gehalten, sodass der Preis für ein Zuchttier für den Naturschutz in kleinen Projekten praktisch unbezahlbar geworden ist. Ich finde es einfach immer wieder traurig, wie viel schlechter es vielen Arten geht, weil der Mensch sie einfach als Statussymbol missbraucht…

Zusätzlich zu diesen Faktoren kommt noch dazu, dass ein in Gefangenschaft gezüchteter Gepard nur in kleine Reservate mit intensivem Monitoring ausgewildert werden kann, da er im Gehege nicht die Möglichkeit hatte, die Besonderheiten der Jagd von seiner Mutter zu lernen. Entsprechend muss so ein ausgewildertes Tier erstmal vom Menschen unterstützt werden, bis es die eigene Jagd so weit verbessert hat, dass es auch alleine überleben kann. Also werden auch aus diesem Cat Project aktuell keine Geparden ausgewildert, aber die ganzen Kampagnen an Schulen und bei Farmern tragen ihren Teil zum Naturschutz bei, um auch diese wundervollen Tiere vor dem Aussterben zu bewahren.

Damit hatten wir dann auch das Ende der Tour erreicht und konnten auf dem Rückweg zum Auto nochmal die neugierigen Blicke aus den verschiedenen Katzengehegen mitnehmen. Nach einer kurzen Verabschiedung machten wir uns auf die Rückfahrt in unsere Lodge und waren froh, wenigstens noch ein bisschen ruhige Zeit über zu haben – heute war schließlich unser letzter Tag!

Der letzte Abend im Busch

Zurück in der wunderschönen Leopard Walk Lodge, die ich ja an Tag 15 schon ausgiebig beschrieben habe, ließen wir es uns nochmal richtig gut gehen. Das fing damit an, dass wir einen kurzen Abstecher an den Pool mit dem tollen Ausblick machten, auch wenn das Wasser so kalt war, dass nur ich einige Runden schwimmen wollte – im afrikanischen Hochsommer oder bei direkter Mittagssonne wäre das aber bestimmt richtig perfekt gewesen.

Zurück bei unserem Bungalow machten wir es uns dann auf der Terrasse bequem und beschäftigten uns aktiv mit ruhigen Sachen, sodass sich langsam immer mehr Vögel um uns herum blicken ließen und wir das früh-abendliche Konzert nochmal live und direkt vor unseren Augen erleben durften. Für eine Bestimmung der Arten war ich dann zwar doch zu faul – ich wollte auch noch ein bisschen gemütlich da sitzen dürfen – aber die Klangkulisse war jedenfalls super.

Als es dann dunkel wurde, machten wir uns an unseren Koffern zu schaffen und versuchten die Gepäckverteilung wieder Flugzeug-gerecht zu perfektionieren. Wir würden morgen ja mit einem Inlandsflug starten, auf dem wir nur 20 statt den typischen 23 kg für den Koffer einchecken durften. Also hieß es Bücher in die Rucksäcke stopfen und so vorausplanen, dass wir dann in Johannesburg einmal kurz passen umpacken konnten.

Sobald das geschafft war, war es auch schon Zeit fürs Abendessen, das wieder sehr reichhaltig und extrem lecker war, sodass wir uns noch ein letztes Mal den Bauch vollschlagen konnten. Außerdem waren heute auch die Besitzer wieder dabei und wir kamen noch etwas länger ins Gespräch, sodass wir viele der Dinge, die ich an Tag 15 beschrieben habe, eigentlich erst hier lernten. Jedenfalls war es ein wirklich netter Abend mit spannenden Themen und einer ordentlichen Prise Naturschutz als Abschluss für unseren Aufenthalt.

Auf dem Rückweg zu unserem Zimmer fiel uns auf, was für eine wundervoll klare Nacht wir hatten, und so gönnten wir uns noch einen romantischen Moment zu zweit unter den funkelnden Sternen in der sonst fast absoluten Dunkelheit. Diese Sternenhimmel werde ich auf jeden Fall wieder vermissen, das war mir da schon klar…

Sternenhimmel über Südafrika (© Sebastian Sperling, 2024)
Blick auf die südafrikanischen Sterne, die man dank dem wenigen Licht deutlich besser sieht als hier – das Bild kann es auch nicht so wirklich einfangen… (© Sebastian Sperling, 2024)

Und damit ist auch diese Reiseerzählung an ihrem Ende angelangt. Wir hatten noch eine entspannte letzte Nacht und ein wunderbares Frühstück in der Lodge, bevor wir auscheckten und erstmal die zweistündige Autofahrt nach Richards Bay in Angriff nahmen. Zum Glück kamen wir problemlos durch und waren entsprechend zu früh für unseren Flug da, auf dem wir nochmal den Ausblick über die großen Naturflächen unter uns genießen konnten, um dann in Johannesburg zu landen und umzusteigen. Der Aufenthalt dort zog sich nochmal etwas, wie die Rückreise insgesamt – erst an dem Abend startete unser Weiterflug nach Paris, der als Nachtflug deutlich anstrengender war als unser Hinflug, und im Laufe des nächsten Vormittags schafften wir dann auch noch das letzte Stückchen nach München, wo wir dankenswerterweise von meiner Mama abgeholt wurden. Wir freuten uns dann zwar auch schon ziemlich auf unsere eigenen Betten, aber trotzdem war es schade, dass die Reise nun wieder vorbei war…

Ja, so war unsere Zeit in Südafrika. Es wird noch einen letzten Eintrag geben, der die Reise zusammenfasst und auf die Highlights eingeht, und damit ist diese Serie vom Afrika-Abenteuer 2024 auch zu Ende. Ich hoffe euch hat das Lesen genauso viel Spaß gemacht wie mir das Schreiben und die Bilder konnten euch einen schönen Eindruck von unseren Erlebnissen vermitteln – und ich hoffe auch, dass ihr mich und uns weiterhin auf andere Reisen und Events begleitet wollt, und mir noch eine Weile als Leserinnen und Leser erhalten bleibt!


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Veröffentlicht von

Eine Antwort zu „Afrika-Abenteuer 2024: Tag 17 – Auf zu den Katzen!“

  1. Avatar von ritahebrank
    ritahebrank

    Die Gepardzähne und Krallen sind toll getroffen.

    Die Pinselohren vom Karkoal finde ich schon beim Luchs immer toll, doch die Augenohren vom Serval sind ja echt was Ungewöhnliches. Täuschen und tarnen, perfekt.

    Interessant, was man bei so einem Miterleben einer Urlaubsreise alles kennenlernen kann.

    Danke für die Zeit und das liebevolle Formulieren, ich genieße es sehr und freue mich auf weitere interessante Unternehmungen.

    Gefällt 1 Person

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Frau mit Telemetrie-Equipment (© Sebastian Sperling, 2024)

Ich bin Conny und aktiv im Naturschutz unterwegs. Mit meinem Hintergrund in Biologie und Informatik schreibe ich über verschiedene Themen, die mir wichtig sind und die mir Spaß machen.

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