Mittlerweile sind wir ja schon lange wieder von dieser tollen Reise nach Südafrika zurück, aber trotzdem erinnern wir uns beide immer noch gerne an die tollen Momente, die wir in den gut zwei Wochen im Busch erleben durften. Ihr durftet uns ja ganz detailliert auf der Reise begleiten und habt damit schon die besten Momente gesehen und erlebt – aber für alle, denen es zu viel zu lesen war, oder alle, die nochmal eine schöne Zusammenfassung lesen möchten, für die ist der heutige Eintrag.

Dabei möchte ich erst nochmal kurz den Fokus auf den Hintergrund dieser Reise legen: den Naturschutz und was wir in dessen Rahmen erleben durften. Aber wir konnten ja noch viel mehr erleben und so viele verschiedene Tiere beobachten und kennenlernen, die ich gerne zumindest nochmal grob zusammenfasse. Und zum Abschluss habe ich noch ein paar besonders faszinierende Momente rausgesucht, die uns noch lange begleiten werden und an die wir uns so gerne erinnern… Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

Fokus auf Naturschutz: Hyänenhunde und Nashörner

Einer der Auslöser für diese Reise war meine Sehnsucht nach den Hyänenhunden, die ich nun auch schon seit etwa zehn Jahren nicht mehr gesehen hatte und die ich auch Sebastian nun endlich mal zeigen wollte. Gerade nach meiner Masterarbeit, für die ich so viele der alten Bilder dieser Tiere durchgeschaut und markiert hatte, war der Wunsch, sie in echt zu sehen einfach immer größer geworden…

Und das Wiedersehen war einfach traumhaft: bereits am ersten Nachmittag, als wir noch nicht mal richtig angekommen waren, ließen sich die Hyänenhunde sehen und das Hauptrudel hieß uns willkommen. Der Moment war für mich so besonders, dass ich dadurch wirklich emotional wurde – und damit war es auch der beste Start für die Reise, den ich mir hätte wünschen können.

Mit diesem ersten Rudel durften wir dann auch einige Tage lang viel Zeit verbringen und ein paar der Hyänenhunde besser kennenlernen. Nach der dritten Sichtung hatten wir schon die ersten Merkmale gelernt und konnten ein paar Individuen identifizieren, sodass wir das Gefühl bekamen, wirklich beim Leben der Tiere zuschauen zu können. Und wie spannend dieses Leben dann wurde! Durch die Größe des Nationalparks war dieses Rudel nicht alleine, sondern wir kamen genau zur richtigen Zeit, um die Dynamik eines einwandernden zweiten Rudels mitzubekommen. Dabei war es schon vor unserer Ankunft zu Stress zwischen den Territoriumsansprüchen gekommen und während unserem Aufenthalt eskalierte die Situation, sodass in einem Kampf dann leider der Leiter des ersten Rudels getötet wurde (Tag 7). Das war zwar nicht mehr ganz, wie wir uns die Zeit mit den Hundis vorgestellt hatten, aber andererseits gab uns das einen wirklich guten Einblick in die harsche Realität des Naturschutzes im afrikanischen Busch.

Aber auch das zweite Rudel durften wir dann noch etwas besser kennenlernen, nachdem es nun mehr Zeit in „unserer“ Region verbrachte. Und auch hier gab es die typischen, schönen Interaktionen zu beobachten, die diese soziale Art ausmachen. Da wir nun schon im Identifizieren geübt waren, konnten wir schnell auch hier einige Tiere erkennen lernen und das machte natürlich auch hier die Beobachtungen umso spannender (z.B. an Tag 11).

Außerdem war es toll, zwei Rudel in unserer Beobachtungsregion zu haben, weil wir dadurch natürlich auch mehr von den Hyänenhunden zu sehen bekamen. Trotzdem erlebten wir auch hier, wie es halt im Alltag eines Monitors zugeht: zum Teil mussten wir stundenlang suchen, nur um dann am Ende ein schwaches Signal zu finden, das nicht zu einer Sichtung führte. Am Ende brauchten wir sogar mal mehrere Tage, bis wir das erste Rudel tatsächlich wieder gefunden hatten (Tag 13). Aber all das gehört dazu – es ist ja kein Urlaub, sondern eine Mitarbeit im Naturschutz!

Und zusätzlich zu diesen tollen Erlebnissen mit den zwei Rudeln durften wir uns auch noch um die beiden verletzten Hyänenhunde in der Boma kümmern. Die beiden hatten leider als einzige Mitglieder ihres Rudels überlebt und mussten nun erstmal noch gepflegt werden, bevor sie zurück in die Freiheit entlassen werden konnten. Damit bot sich für uns ein weiterer Einblick in die Naturschutzarbeit und das bewusste Umsiedeln von Einzeltieren zwischen verschiedenen Reservaten. Auch diese beiden Tiere kennenzulernen, die höchstwahrscheinlich die Nachkommen der Hundis waren, die ich bei meinem letzten Besuch beobachtet hatte, war für mich ein besonderes Erlebnis (z.B. an Tag 9).

Zwei Hyänenhunde im hohen Gras (© Sebastian Sperling, 2024)
Die beiden verletzten Hyänenhunde verstecken sich immer noch gerne im hohen Gras, sehen aber schon deutlich besser aus als am Anfang unseres Besuchs (© Sebastian Sperling, 2024).

Aber nicht nur mit den Hyänenhunden konnten wir die Mühen des Naturschutzes live erleben, sondern auch bei den Nashörnern, deren Population sich trotz aller Bemühungen der letzten Jahrzehnte nie so richtig erholen kann. Einfach nur so ein Nashorn in der Wildnis zu sehen ist schon für sich ein besonderes Erlebnis – das tiefe Schnaufen zu hören und die Mächtigkeit dieses Muskelprotzes in nächster Nähe vor sich zu haben ist einfach was Tolles. Aber das war ja bei Weitem noch nicht alles, was wir von diesen Ur-Tieren mitbekommen haben.

Eigentlich haben Nashörner ja keine natürlichen Fressfeinde – sobald sie ein paar Monate alt sind, werden sie sogar von Löwen in Ruhe gelassen – aber durch die Dummheit der Menschen und die absolut sinnlose Nachfrage nach ihren Hörnern als Wundermittel sind sie durchgehend vom Aussterben bedroht. Das Schlimmste daran ist, dass ihr Horn auch nichts anderes ist als unser Fingernagel (das Pulver bekäme man also auch deutlich billiger!), und dass die Wilderer dabei absolut grausam vorgehen und die armen Tiere qualvoll verenden lassen. Aus dem Grund werden immer wieder Enthornungsaktionen durchgeführt, um das Risiko für die Tiere so weit wie möglich zu senken, da es sich dann für die Wilderer nicht mehr lohnt. Eine solche Aktion durften wir aktiv miterleben und sogar von Nahem sehen, wie das Horn eines betäubten Tieres entfernt wird (aus der Ferne schon an Tag 4, dann nochmal näher an Tag 9). Wenn man die Tiere dann „hornlos“ aus der Betäubung aufwachen und davontaumeln sieht, kann das einen schon echt traurig machen – aber wenn man sie später wieder friedlich am Grasen antrifft und weiß, dass sie dadurch geschützt werden, dann ist es das wohl leider doch wert.

Aber selbst das war noch nicht alles. An Tag 12 durften wir wirklich mit Hand anlegen, als wir auf der Rückfahrt zum Camp auf einen Notfall-Transport eines verwaisten Nashorn-Jungen trafen. Das Kleine war während der Enthornungsaktion gefunden wurden und die Tierärztin hatte beschlossen, dass es Hilfe brauchte. Entsprechend wurde es nun auf einen Parkplatz gebracht, auf dem wir dabei helfen durften, den schweren Klotz von Tier in den Anhänger des passenden Waisenhauses zu verladen – das hätte ich auch nie gedacht, dass ich sowas mal machen würde. Davor hatten wir zwar schonmal die Haut eines Nashorns anfassen dürfen, aber so nah zu sein und so aktiv dabei zu sein war nochmal ein besonderes Erlebnis.

Vermutlich liest sich das alles wie eine reine Abenteuerreise, und die war es auch, aber wir merkten doch auch immer wieder, dass einen diese Arbeit im Naturschutz emotional wirklich mitnehmen kann. Man entwickelt eine echte Beziehung zu diesen Tieren und dann wird man deutlich mehr davon getroffen, wenn ihnen danach etwas passiert. Für mich war das damals auch mit ein Punkt, warum ich einen Karrierewechsel überhaupt in Frage gezogen habe – ich fand es schwierig, bei dieser Arbeit den nötigen Abstand zu wahren, um auch die (leider häufigen) negativen Erlebnisse „locker“ wegzustecken. Und auch hier war es zwar ein wirklich schöner Urlaub, aber der war halt nicht immer nur entspannt und einfach. Trotzdem würde ich es nicht anders haben wollen, weil man so einen viel besseren Einblick in den Alltag vor Ort bekommt und genau das war mir schon immer wichtig.

Ganz viel Abwechslung bei den Tierarten

Aber nach diesen besonderen und einmaligen Erlebnissen, die man nur als Freiwillige so machen kann, schwenken wir den Blickwinkel nochmal etwas um: wir waren ja durchaus auch etwas als Touristen unterwegs und einfach nur voll fasziniert am Gucken. Insgesamt sind wir während der Reise auf 27 Säugetierarten gekommen, die wir in der Wildnis gesehen haben (plus die 4 Katzenarten am letzten Tag im Gehege), plus 47 verschiedene Vogelarten, von denen ein Großteil tatsächlich Greifvögel waren. Zusätzlich haben wir uns auch noch mit 6 weiteren Arten beschäftigt, die Reptilien oder Insekten waren, und bestimmt noch mindestens 20 Arten mehr gesehen, die wir nie komplett bestimmt haben, wie beispielsweise Eidechsen und Libellen. Und von der Vielfalt an Pflanzen wollen wir da gar nicht erst anfangen…

Bei so viel Abwechslung gab es natürlich trotzdem auch einige besondere Anblicke, die man nochmal hervorheben kann und darf. Fangen wir doch erstmal mit den ikonischen Arten an, die jeder sehen möchte, wenn er auf Safari geht. Wir hatten einige Male das Glück, richtig nahe an die Löwen heranzukommen und einige Rudel gemütlich zu beobachten. Da war zum Einen das Rudel, das ganz in unserer Nähe ihr Territorium hatte, sich aber oft versteckte – trotzdem durften wir die Mutter mit ihren fast ausgewachsenen Söhnen bereits sehr früh einmal treffen. Ihr frecherer Sohn fand das auch spannend genug, um uns entgegen gelaufen zu kommen und erstmal einen Schreck einzujagen, bevor sich alle drei bequem im Gras ausruhten (das war an Tag 3).

Doch das sollten nicht die einzigen Löwen bleiben, die uns mit ihren Blicken bedachten. Als wir in der zweiten Woche mit einem Nyala-Bein im Gepäck auf der Suche nach den Hyänenhunden waren, trafen wir stattdessen auf ein weiteres Rudel, dessen junge Männchen nicht nur verspielt waren, sondern auch sehr an dem leckeren Geruch unseres Fahrzeugs interessiert! Auch das gab uns nochmal ein paar spannende Minuten, bevor das Interesse wieder nachließ und die beiden sich lieber anders beschäftigten (Tag 12).

Aber es muss ja nicht immer gleich ein Raubtier sein! Die ersten Tage hatten wir das Gefühl, dass wir wohl nicht viele Elefanten zu Gesicht bekommen würden, aber spätestens an Tag 3 änderte sich das deutlich: wir sahen nicht nur eine ganze Herde aus der Nähe, sondern hatten sogar noch einen kurzen Moment mit einem ausgewachsenen Bullen, bei dem uns etwas mulmig wurde… Es ging aber alles gut aus und auch in den folgenden Tagen konnten wir noch häufiger auf die grauen Dickhäuter treffen und schließlich sogar mehrere Herden via Telemetrie-Halsbändern identifizieren und zählen (Tag 12).

Natürlich darf man aber auch die kleineren Begleiter bei einer solchen Safari nicht vergessen – die Vögel! Da gibt es in Südafrika eine wunderbare Vielfalt von klein bis groß und bunt bis gut versteckt, und wir haben mit Sicherheit deutlich mehr Vögel gesehen, als ich je identifizieren und aufzählen könnte… Was für mich besonders spannend war, war die Vielzahl von Greifvögeln, von denen wir praktisch täglich welchen begegneten, sowie die Eigenheiten der paar Arten, die wir näher kennenlernen durften. Auf jeden Fall bin ich sicher, dass ich selbst dann, wenn ich jedes Jahr einen Monat in Südafrika verbringen würde, immer noch regelmäßig auf neue Vogelarten stoßen würde!

Nun sind Vögel meistens schon eher kleine Tiere, aber es geht auch noch kleiner und trotzdem interessant: von dem riesigen Spinnennetz angefangen, unter dem wir uns an einem Morgen auf der Fahrt wegducken mussten, über die vielen Eidechsen und Libellen, bis hin zu den kleinen Schildkröten, die uns an verschiedenen Stellen begegneten – die Vielfalt der Natur ist einfach immer wieder schön anzuschauen. Und auch wenn ich mich mit diesen Tieren so gut wie gar nicht auskenne, so kann ich doch wenigstens genießen, dass sie um mich herum kreuchen und fleuchen und manchmal einfach nur putzig aussehen…

Und nachdem wir bisher eher aus einer europäischen Perspektive auf die südafrikanischen Arten geschaut haben, wollen wir auch noch zwei lokale Favoriten mitnehmen, die zugegeben jedes Mal wieder schön anzusehen waren. Nach ein paar Tagen hatten wir uns total daran gewöhnt, regelmäßig eine Herde von Zebras auf der Straße zu treffen und sie erstmal ein Stück zu begleiten, bevor wir weiterfuhren. Die beiden, die bei uns im Camp zum Grasen vorbeikamen, waren natürlich auch nur zu gerne gesehen, auch wenn die jungen Fohlen einfach mit Abstand am Niedlichsten waren. Und dann gab es da noch die Giraffen, die uns häufiger aus der Ferne ihre ruhigen Blicke zuwarfen, aber zum Teil auch mal für eine genauere Inspektion vorbeikamen (an Tag 10 gab es sogar beides, Zebras im Camp und neugierige Giraffen).

Und unvergessliche Momente

Neben diesen sowieso schon wundervollen und sehr erinnerungsträchtigen Erlebnissen gab es noch ein paar besondere Momente, einen besonderen Anblick oder ein besonderes Gefühl, das wir bestimmt noch ewig mit uns tragen werden. Beim Gedanken an diese Augenblicke müssen wir auch heute einfach lächeln und an diese wunderbare Reise zurückdenken…

Manche von diesen Momenten konnten wir auch zumindest zum Teil auf Foto festhalten und diese möchte ich jetzt noch mit euch teilen. Fangen wir direkt mit einer selten gesehenen Begegnung an, die zusätzlich noch in der schönsten möglichen Atmosphäre stattgefunden hat. Wir waren auf einer der kleinen Seitenstraßen unterwegs, neben einem kleinen Flüsschen, dessen Nebelschwaden grade erst dabei waren, sich zu verziehen, als wir das Hyänenhunderudel fanden. Die Hundis waren auch noch etwas müde und gemütlich unterwegs und wir hatten schon ein paar Minuten mit ihnen verbracht, als in der Ferne ein großer grauer Schemen erschien – ein Nashorn war aus dem Busch gestapft und kam nun auf die Hunde zu. Diese wussten, dass sie da etwas aufpassen mussten und gingen entsprechend vorsichtig und respektvoll aus dem Weg. Und für uns war die Szene einfach ein wunderschöner Eindruck des afrikanischen Busches.

Im Vordergrund sind zwei Hyänenhunde zu sehen, einer davon schnuppert am Boden, im Hintergrund kommt ein Nashorn gelaufen, auf dem ein Kuhreiher sitzt (© Sebastian Sperling, 2024)
Eine Begegnung der besonderen Art – die Hyänenhunde lassen dem Nashorn lieber seinen Platz, sind aber generell auch etwas neugierig auf den großen grauen Besucher…
(© Sebastian Sperling, 2024)

An einem anderen Abend, nachdem wir schon einiges von der Enthornungsaktion mitbekommen hatten, waren wir recht spät auf dem Weg zur Boma, als uns etwas auffiel: irgendwie waren da komische Schatten im Gras… Nachdem wir um die Kurve gefahren waren wurde klar, dass es keine Schatten oder Steine waren – sondern drei Nashörner, die sich in einer Reihe nebeneinander gelegt hatten! Die drei hatten es sich dort richtig bequem gemacht und sahen so aus, als müssten sie sich nach einem langen Tag erstmal ausruhen. Um das Bild noch schöner zu machen, hatten sich auch noch die passenden Kuhreiher auf ihren Rücken niedergelassen, und so sah das Ganze nach einer netten kleinen Freundesgruppe aus. Ein wunderschöner Abschluss für einen erfolgreichen Tag.

Drei Nashörner haben sich in der Dunkelheit bequem hingelegt, auf zwei davon sitzen auch Kuhreiher (© Sebastian Sperling, 2024)
Schaut schon irgendwie bequem aus… und die typischen gefiederten Begleiter dürfen natürlich auch nicht fehlen! (© Sebastian Sperling, 2024)

Später verbrachten wir mehrere Tage mit der Suche nach den Hyänenhunden und hatten manchmal so richtig das Gefühl, einfach nichts Sinnvolles zu finden. Die Hundis fanden wir an dem Tag zwar trotzdem nicht, aber dafür hatten wir eine wirklich lange Löwensichtung, bei der sich die komplette Gruppe aus Mutter, zwei Söhnen und einer Tochter sehen ließ. Und nicht nur das, die drei jüngeren waren auch echt aktiv und neugierig und gaben damit ein wirklich schönes Bild ab – wir genossen dieses Treffen sehr, auch wenn es nebenbei ein kleines bisschen zu Nieseln anfing. Es war einfach so ein typischer Löwen-Moment.

Drei junge Löwen, zwei stehen, der dritte liegt aufmerksam im Hintergrund (© Sebastian Sperling, 2024)
Da steht sie, die Löwenfamilie – Mama hat sich natürlich wieder verzogen, aber die Schwester passt ja auch gut auf die neugierigen Brüder auf… (© Sebastian Sperling, 2024)

Generell werden wir die Zeit mit Wildlife ACT auf jeden Fall nicht so schnell wieder vergessen, weil man selten so eine tolle Gelegenheit bekommt, den Alltag in einem anderen Land und eine besondere Lebensaufgabe so direkt mitzuerleben. Wenn euch diese ganze Erzählung gefallen hat, und ihr auch etwas für diese wundervollen Tiere beitragen wollt, dann lasst doch gerne eine kleine Spende für Wildlife ACT da (oder sonst wenigstens ein Like für mich 😉).

Aber nach den zwei Wochen war unsere Reise ja noch nicht ganz vorbei, und auch in den letzten paar Tagen hatten wir noch ein paar wunderbare Erlebnisse in der Leopard Walk Lodge, über die ich euch an Tag 15 schon alles erzählt habe. Nach zwei Wochen im Camp war der erste Nachmittag unter uns und dann auch noch in so einem Luxus mitten im Busch einfach die perfekte Entspannung. Und auch unsere Ausflüge brachten uns noch ein paar besondere Momente ein, während wir noch ein paar andere Tiere genauer anschauen konnten. Der wohl beste Moment hierbei war unser Besuch beim Gepard (Tag 17), der gleich am Anfang schnurrend am begeisterten Sebastian vorbeigestrichen kam und sich damit fast ein bisschen streicheln ließ. Insgesamt war das genau der Abschluss der Reise, den wir dann noch gebraucht hatten, um im Anschluss wieder heimreisen zu können.

Ja, das war sie, unsere erste gemeinsame Afrika-Reise. Es war eine spannende, emotionale, teilweise anstrengende, aber insgesamt einfach wundervolle Zeit… und wir werden auf jeden Fall wieder dort vorbeischauen – dieses Mal warte ich keine zehn Jahre!

Hoffentlich hat euch diese Reiseerzählung gefallen und ihr hattet beim Lesen so viel Spaß wie ich beim „Nachgenießen“ der schönen Erlebnisse… Auch für die Zukunft habe ich noch ein paar spannende Themen geplant und freue mich darauf, euch etwas mehr über die besonderen Arten erzählen zu können, die ihr in diesem Bericht schon kennengelernt habt.


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Veröffentlicht von

Eine Antwort zu „Afrika-Abenteuer 2024: Abschluss – Eine wundervolle Zeit im Busch“

  1. Avatar von ritahebrank
    ritahebrank

    Echt beeindruckend, wenn es kurz zusammengefasst ist. Ihr wart im vollen Leben.

    Bewahrt es euch im Alltag hier :-*

    Gefällt 1 Person

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Frau mit Telemetrie-Equipment (© Sebastian Sperling, 2024)

Ich bin Conny und aktiv im Naturschutz unterwegs. Mit meinem Hintergrund in Biologie und Informatik schreibe ich über verschiedene Themen, die mir wichtig sind und die mir Spaß machen.

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