Nachdem das Interesse an unseren einheimischen Fledermäusen nach meinem letzten Eintrag doch recht groß war, kommt jetzt die Fortsetzung mit den Geschichten aus dem Rest der Fledermaushilfstelefon-Saison – falls ihr damit noch nichts anfangen könnt, dann schaut doch erst kurz im letzten Eintrag zu Fledermäusen nach. Da hatte ich ja bereits über die Idee hinter dem Hilfstelefon und meine ersten Einsätze im Dienst berichtet.

Tatsächlich wurde es danach noch deutlich aktiver mit den Einsätzen und mit immer mindestens zwei bis drei Halbtags-Schichten pro Woche hatte ich zumindest am Telefon regelmäßig gut zu tun. Zum Glück konnten viele Melder die gefundenen Tiere selbstständig in die Auffangstation bringen, aber bei einigen Fälle durfte ich auch wieder „ausrücken“ und die kleinen Abenteurer unter meine Fittiche nehmen. Ende August gab es außerdem die internationale „Bat Night“ oder Fledermausnacht, und nachdem dann mit dem Kälteeinbruch Ende September Ruhe eingekehrt war, machten wir auch unser Abschiedstreffen für diese Saison. Aber fangen wir erstmal mit den Einsätzen an!

Die Sache mit den Invasionen

Während zu Beginn der Saison noch regelmäßig Jungtiere gefunden wurden und in der Auffangstation noch viel mit Milch gefüttert werden konnte, wurden die Kleinen nun langsam groß genug um selbstständig fliegen und jagen zu gehen. Damit ging auch die nächste Phase des Hilfstelefons los: nun waren häufiger Gruppen von Fledermäusen unterwegs, was die Handhabung schon etwas schwieriger macht als eine kleine Flausi, die noch nicht selber wegfliegen kann…

Das Thema fing für mich damit an, dass ich die ersten Anrufe bekam, bei denen tatsächlich mehrere Tiere eingeflogen waren – aber dank offenem Fenster hatten sie sich auch selbstständig bald wieder verzogen. Häufig kamen dann Nachfragen, wie man so etwas in Zukunft am besten vermeiden kann, und unsere generelle Empfehlung sind da immer Fliegengitter. Klingt einfach, ist aber extrem hilfreich. Da Fledermäuse nicht auf Sicht fliegen, sondern eben mit ihrer Echoortung, wirkt für sie ein Fliegengitter wie ein massives Hindernis, sodass sie den Raum hinter dem Fenster dann nicht als Höhle und damit für sie spannend wahrnehmen. Leider gibt es aber immer wieder Stellen, an denen Fliegengitter schwierig anzubringen sind, und das macht die Sache dann schwierig und meistens eine Frage für den Einzelfall.

Aber nicht immer hat sich beim Anruf schon direkt alles in Wohlgefallen aufgelöst. Zusätzlich zu den privaten Anwohnern, die sich bei uns melden, können nämlich auch Institutionen oder Büros bei dem Anrufbeantworter aufsprechen, und dann wird das Ganze gerne mal spannend. So zum Beispiel, als die Universität Fledermäuse in einem ihrer Gebäude meldete.

Nachdem in solchen Fällen natürlich nicht zu jeder Zeit jemand da ist, war ich also an dem Nachmittag direkt mit einem Kollegen zusammen unterwegs, um nach Fledermäusen zu schauen und im Zweifel reagieren zu können. Ich kam als erstes an und unterhielt mich mit der Anruferin, die selber nichts von den Fledermäusen mitbekommen hatte, aber sich halt wegen der Zuständigkeit darum kümmerte. Immerhin wusste sie, in welchem Gebäudeteil die Tiere gesehen worden waren und so gingen wir schonmal nachschauen. Tatsächlich war es einfacher als erwartet, die Flausis zu finden: sie waren nämlich schon ziemlich aktiv und am Schimpfen! Das Geräusch erkennt man sofort wieder, wenn man es mal gehört hat, und es führte mich zu einer Deckenlampe, in der einige schwarze Knäuel hin und her krabbelten.

Das Problem an der Sache: die Lampe hing in knapp drei Metern Höhe und um die Zeit war kein Hausmeister oder ähnliches mehr zu erreichen, um eine Leiter zu bekommen. Also blieben uns nicht mehr viele Optionen übrig. Mit meinem Kollegen, der mittlerweile auch angekommen war, suchte ich dann gemeinsam noch das ganze Treppenhaus ab – nachdem es keine Türen zwischen den Stockwerken gab, konnten wir den betroffenen Bereich nicht leicht eingrenzen. Und siehe da: zwei Ebenen weiter oben hing noch eine einzelne Fledermaus an der Wand, und im Kellerbereich nochmal mindestens eine in einer kleineren Lampe!

Insgesamt kamen wir damit auf geschätzte zehn Tiere, die vermutlich durch die vielen gekippten Fenster eingeflogen waren und nun keinen Weg mehr nach draußen fanden. Wir erfuhren von einigen anderen Mitarbeitern, dass wohl häufiger einzelne Fledermäuse von der Pegnitz-Seite des Gebäudes einflogen, also wollten wir da auf keinen Fall weitere Einflüge ermöglichen. Stattdessen machten wir einige der großen Fenster auf der gegenüberliegenden Seite auf und schlossen alle gekippten Fensterteile. Da der Sicherheitsdienst das Gebäude um 21 Uhr kontrollieren würde, hätten die Fledermäuse bis dahin Zeit, durch die Fenster zu verschwinden, und es war unwahrscheinlich, dass bis dahin neue Einflüge passieren würden.

Als wir am nächsten Morgen wieder vorbeikamen, zeigte sich, dass wir gut geraten hatten: wir konnten im gesamten Treppenhaus keine einzige Fledermaus mehr sehen und auch die gekippten Fenster waren noch zu. Mit der Empfehlung, die Fenster weiterhin abends alle zu schließen, konnten wir dann auch guten Gewissens wieder abziehen – und uns daran erfreuen, dass die Flausis selbst den Weg nach außen gefunden hatten.

Unfälle verschiedener Art

Aber leider gehen nicht alle Anrufe und Einsätze so glimpflich aus. Ein anderes typisches Thema, das ich bisher aber nur am Telefon mitbekommen habe, sind Kollisionen von Fledermäusen mit Klebefallen. Letztere sind natürlich auch grade im Sommer viel genutzt, um die nervigen kleinen Fliegen von den eigenen Zimmerpflanzen abzuhalten. Leider sind die Fallen aber nicht nur klebrig genug für Fliegen, sondern auch für Fledermausflügel…

Bild einer gelben Klebefalle für Blumenfliegen (© Sebastian Sperling, 2024)
Während sie sich super zur Fliegenjagd eignen, können Klebefallen für Fledermäuse schnell zum Verhängnis werden… (© Sebastian Sperling, 2024)

Ich hatte jetzt schon mehrfach Anrufe, bei denen Melderinnen die armen Tiere an den Klebefallen gefunden hatten. Da die Flughaut von Fledermäusen sehr dünn ist, muss man dann sehr vorsichtig verfahren, um die Flügel zu retten. Die empfohlene Prozedur ist dabei die Verwendung von Öl, in dem man die Fledermaus badet, bis der Kleber sich löst. Im Anschluss muss die Flaus dann allerdings auch wieder „entölt“ werden, und der ganze Prozess braucht zwei Leute, damit das Tier gehalten werden kann, während ihm geholfen wird. In der Auffangstation gibt es zum Glück genug erfahrene Leute, sodass ich bisher noch nicht aushelfen durfte oder musste. In diesen Fällen ist es auch am besten, wenn man sich schon gut genug auskennt, da die größte Gefahr für die Fledermaus hier tatsächlich der Stress ist, so viel von Menschen angefasst zu werden. Aber zum Glück kommen viele der Klebefallenopfer bei passender Behandlung durch.

Weniger dramatische aber nicht weniger spannende Unfälle gibt es aber auch: an einem heißen Tag wurde ich zu einer Fledermaus mitten in der Nürnberger Fußgängerzone gerufen, die auf einem bodennahen Sims gefunden worden war. Eine gesunde Flaus hält sich nicht freiwillig in so einer gefährlichen Position auf, also machte ich mich direkt auf den Weg, da wir bei der Hitze durchaus aufpassen mussten, dass uns die Tiere nicht verdursten.

Als ich vor Ort ankam, fand ich die Melderinnen mit einem großen, umgestülpten Karton, unter dem die Fledermaus gleichzeitig versteckt und eingesperrt war. Sie war schon recht schwach und als der Karton gehoben wurde, konnte ich sie damit recht leicht aufnehmen und in meine kleine Transportbox setzen. Wie ich es gelernt hatte, gab ich ihr dann erstmal etwas Wasser mit der Pipette und wurde dabei schon von ihr beschimpft, was aber insgesamt Aufmerksamkeit erregte und dazu führte, dass sich eine Traube von Menschen bildete, wodurch es nur noch lauter wurde. Kaum dass sie getrunken hatte, versteckte ich die Kleine also wieder, erklärte den Melderinnen noch kurz, wie es jetzt weitergehen würde, und machte mich dann auf den Weg in die Auffangstation.

Unterwegs schaute ich nochmal kurz nach meinem Pflegling und wurde direkt wieder angemeckert. Tatsächlich war das Tier deutlich aktiver und auch aggressiver als ich es von meinen bisherigen Fledermäusen gewöhnt war. Ich gönnte ihr also mehr Ruhe und hielt sie für den Rest der Strecke im Dunkeln.

Nahaufnahme der Bartfledermaus in meiner Transportbox (© Cornelia Hebrank, 2024)
Kaum mach ich den Karton auf, kommt auch schon die meckernde Flaus angeschossen!
Also Deckel wieder zu und lieber im Dunkeln halten… (© Cornelia Hebrank, 2024)

In der Auffangstation stellte sich dann heraus, dass es sich bei dem Findling um eine junge Bartfledermaus handelte, die generell etwas schwieriger in der Handhabung sind als die typischen Zwergfledermäuse, mit denen ich bisher zu tun hatte. Auch mein erfahrener Kollege von der Station wurde von ihr beschimpft und sie nahm nicht viel Wasser an. Er stellte schnell fest, dass sie einen geprellten Flügel hatte und deswegen vermutlich nicht mehr richtig fliegen konnte. Sie bekam etwas gegen die Schmerzen und dann erstmal für ein paar Tage Hausarrest zum Heilen. Dafür wurde sie in einen mittelgroßen Kasten gehängt, in dem es auch Wasser und dann später Mehlwürmer zugänglich gab. Da sie doch recht fit wirkte, hatten wir auch gute Hoffnungen für die Kleine, die wohl erst dieses Jahr geboren worden war.

Für mich war damit die Zeit mit der Bartfledermaus auch schon wieder vorbei, aber ich erfuhr zwei Tage später, dass es ihr schon wieder besser ging und sie friedlich mit den anderen, aufzupäppelnden Fledermäusen zusammen rumhing. Entsprechend hat sie mittlerweile den Weg zurück in die Freiheit gefunden und kommt nun hoffentlich ohne weitere Unfälle in ihr erstes Winterquartier.

Spannende Ausflüge und ungewöhnliche Fundorte

Ende August findet immer die internationale Nacht der Fledermäuse statt, bei der es an vielen Orten tolle Führungen zu den nächtlichen Fliegern gibt. Nachdem einer meinen Hilfstelefon-Kollegen eine solche Führung im Faberwald-Park leitete, also praktisch direkt vor meiner Tür, war ich natürlich auch mit dabei. Der Faberwald ist ein super Gebiet für eine solche Führung, da er mit dem kleinen ruhigen Gewässer und dem alten Baumbestand sehr gute Bedingungen für einige Fledermausarten bietet.

Die Führung an sich fing mit einem längeren, aber sehr spannenden theoretischen Vortrag an, bei dem wir mehr über die Fledermaus als besonderes Säugetier und über die lokalen Arten hören konnten. Wusstet ihr zum Beispiel schon, dass sich Fledermaus-Kot super als Dünger für Rosen und andere Blumen eignet? Dadurch, dass unsere heimischen Fledermäuse alle Insektenfresser sind, sind darin nämlich Reste von den Chitinpanzern enthalten und insgesamt noch viele Nährstoffe für Pflanzen vorhanden. Außerdem durften wir uns ein Skelett einer kleinen Fledermaus anschauen und bekamen eine Erklärung zur Echoortung. Auch meine Begleiter, die sich bisher noch kaum mit Fledermäusen beschäftigt hatten, fanden das Ganze sehr interessant und gut gemacht.

Als Abschluss des Abends wurden dann Bat-Corder ausgeteilt, also kleine Geräte, mit denen man die Rufe der Fledermäuse auch für uns Menschen hörbar machen kann. Dabei gibt es verschiedene Modelle, aber selbst die einfachen zum Selberbasteln sind tatsächlich gut genug, um damit die Flausis zu finden und im besten Fall auch bestimmen zu können. Das praktische ist nämlich, dass die verschiedenen Fledermausarten auf unterschiedlichen Frequenzen rufen, sodass man oft anhand der Frequenz erkennen kann, um welche Art es sich handelt. Am Ufer des kleinen Sees hatten wir auch etwas Glück und konnten einige Tiere um uns herumfliegen hören – zweimal bekamen wir sie sogar im Taschenlampenlicht auf der Seeoberfläche zu sehen! Aber zu viel darf man sich dabei nicht erhoffen: Fledermäuse sind verdammt schnell und wendig, sodass es wirklich schwer ist, sie genauer zu sehen oder gar ein sinnvolles Foto von ihnen zu bekommen…

Danach ging dann der Alltag des Hilfstelefons weiter – und leider geht da nicht immer alles gut aus. Manchmal bekommt man auch Anrufe oder findet Fledermäuse, bei denen es trotz aller guten Gedanken unsererseits schon zu spät ist. Das kann auf verschiedene Arten passieren: grade in der heißen Zeit gibt es immer wieder Tiere, die nicht genug Wasser bekommen haben und daher verdursten müssen, andere erleben so viel, dass sie den Stress davon einfach nicht überstehen und wieder andere geraten an Fressfeinde… Leider musste ich letzteres jetzt auch schon zweimal miterleben – eins der großen Themen hier im städtischen Bereich sind dabei freilaufende Katzen, die gerne mal nach Fledermäusen jagen, ohne sie dann tatsächlich zu fressen. So erging es wohl auch der armen Langohr-Fledermaus, deren Bild mir ihr Melder zukommen ließ. Man erkennt leider direkt, dass ihr Arm offen liegt und daher wird dieses Tier nicht wieder fliegen können und entsprechend nicht überleben. Der Melder konnte sie zum Glück wenigstens zum nächsten Tierarzt bringen, damit sie nicht elend verenden musste. Aber es ist trotzdem ein schlimmer Verlust, gerade bei einer solchen selteneren Art.

Eine Langohr-Fledermaus auf einem Steinweg, ihr linker Flügel ist schwer verletzt
Leider sieht man hier direkt am Flügel auf der rechten Seite, dass diese Langohr-Fledermaus keine gute Chancen mehr hat – sie wurde wohl von einem Fressfeind angefallen und dann liegen gelassen, vielleicht von einer Katze?

Immerhin sind solche Einsätze aber doch eher selten und die meisten Fälle gehen gut aus, daher hier zum Abschluss nochmal eine lustige Geschichte: für einen meiner letzten Einsätze wurde ich zur Hilfe gerufen, weil sich einige Fledermäuse in einen Briefkasten eingenistet hatten! Auch wenn das erstmal komisch klang, konnte ich es vor Ort sehr gut nachvollziehen: die Briefkästen befanden sich in einer Durchfahrt unter dem Gebäude, sodass es dort angenehm kühl blieb, und waren effektiv Holzboxen mit einem breiten Schlitz am oberen Ende, der nicht abgedeckt war.

Ich hatte schnell erklärt, dass hier eine einfache Klappe einen guten Fledermausschutz darstellen würde, aber die Tiere sollten jetzt natürlich nicht in der Gefahr verbleiben, vom nächsten Brief erschlagen zu werden, also nahm ich sie mit. Die beiden Flausis waren allerdings fit wie ein Turnschuh und gar nicht mal so glücklich damit, dass ich sie aus ihrem schönen kühlen Plätzchen entführt hatte, und damit viel am Schimpfen – Wasser wollten sie auch keins annehmen. Nach kurzer Abstimmung mit ein paar erfahreneren Kollegen beschloss ich, dass ich die beiden einfach bei mir daheim vom Balkon aus abfliegen lassen würde, da sie keine Hilfe von der Auffangstation brauchten. Fledermäuse fliegen außerdem zum Jagen oft bis zu 50 km Entfernung, also würden sie problemlos auch von mir aus in ihre angestammte Gegend zurückfinden.

Entsprechend verbrachten die beiden den Rest des Tages in meiner kleinen Box in einem kühleren Eck meiner Wohnung und abends, kurz nach Sonnenuntergang, bereitete ich dann den Ausflug vor. Ich war etwas unsicher, ob sie eine Rampe zum Abfliegen brauchten oder nicht, also legte ich den Waschlappen, unter dem sie sich bisher versteckt hatten, schräg auf die Box-Kante und dann wartete ich ab. Natürlich hatte ich ihnen auch nochmal Wasser hingestellt, aber als die beiden dann wach wurden ging alles schneller als ich vermutet hatte. Als die erste das Krabbeln anfing, griff ich nach der Kamera – aber bis ich die überhaupt richtig in der Hand hatte, war die Flaus schon den Waschlappen hochgekrabbelt, hatte die Flügel gestreckt und flog dann in drei kleinen Kreisen über mir auf, bevor sie in Richtung Bäume verschwand. Bei der zweiten nahm ich mir vor, bereit zu sein, aber ihr könnt ja selber sehen, wie gut das geklappt hat… Diese faszinierenden kleinen Tierchen sind einfach zu schnell für mich!

Jedenfalls waren die beiden danach schnell weg, und wer weiß, vielleicht haben sie ja noch kurz im Faberwald vorbeigeschaut, bevor sie sich auf den Heimweg zu ihren Bekannten gemacht haben…

Und dann ein Treffen zum Saisonende

Damit war dann meine aktive Saison auch soweit zu Ende. Es kam die eine Woche, in der es plötzlich richtig kalt wurde, und seitdem hatten wir vielleicht insgesamt noch fünf Anrufe – entsprechend wurde es mit einem Schlag deutlich ruhiger beim Hilfstelefon und dann war mit dem ersten Oktober auch die Saison zu Ende.

Wir machen zum Abschluss immer noch ein gemütliches Treffen, um uns etwas auszutauschen und die eingesammelten Spenden abzugeben und sowas, aber dann ist die Fledermaussaison bis auf die Jahrestagung der Koordinationsstellen für Fledermausschutz erstmal wieder vorbei. Dort tauschen sich zweimal jährlich die bayrischen Fledermausschützer über aktuelle Themen aus und vernetzen sich untereinander, also ist das meist recht spannend. Im Frühjahr findet das Treffen in München statt, aber im Herbst kommen alle an die Nürnberger/Erlanger Uni und da war ich auch letztes Jahr schon zum Helfen dabei…

Insgesamt kann ich sagen, dass diese Fledermaus-Saison für mich deutlich aktiver und voller war als die letzte, was aber größtenteils daran liegt, dass ich nun auch als Ersthelferin dabei war. Auf jeden Fall hatte ich viele spannende Einsätze und habe auch selber gemerkt, wie anstrengend es werden kann, wenn man mehr Schichten übernimmt, weil wenig Aktive dabei sind (also wenn ihr aus der Nürnberger Region kommt und Interesse habt, dann meldet euch gerne bei mir oder beim LBV für nächstes Jahr!). Trotzdem war es die Anstrengung auf jeden Fall wert, weil es einfach jedes Mal wieder toll ist, wenn man dann am Ende die Fledermäuse erfolgreich wegfliegen sieht oder weiß, dass sie in der Auffangstation sicher sind und aufgepäppelt werden. Also ich bin nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei!

Lasst mich gerne wissen, ob ihr Interesse daran habt, auch über die Jahrestagung etwas mehr zu erfahren – ich werde im November auf jeden Fall dabei sein und mir die spannenden Vorträge anhören. Sonst steht für euch noch mindestens ein Eintrag über unsere heimischen Fledermäuse auf dem Plan – also stellt sicher, dass ihr den Blog abonniert habt, damit ihr den nicht verpasst! 😉


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Frau mit Telemetrie-Equipment (© Sebastian Sperling, 2024)

Ich bin Conny und aktiv im Naturschutz unterwegs. Mit meinem Hintergrund in Biologie und Informatik schreibe ich über verschiedene Themen, die mir wichtig sind und die mir Spaß machen.

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